Ich weiss, wie es sich anfühlt, wenn dir das Leben den Boden unter den Füssen wegzieht.
Nach 18 Jahren Beziehung stand ich von einem Moment auf den anderen alleine da – mit drei Kindern, ohne Struktur, ohne Halt und mit einer Realität, die ich so nie geplant hatte.
Was viele nicht sehen:
Ich kannte diesen Schmerz bereits.
Emotionaler und körperlicher Missbrauch waren kein neues Kapitel, sondern ein Muster, das sich durch mein Leben gezogen hat.
Der Unterschied war nur:
Jetzt war ich Mutter.
Und plötzlich verantwortlich für alles.
Ich habe funktioniert.
Für meine Kinder.
Für den Alltag.
Für ein Leben, das ich selbst kaum noch halten konnte.
Die ersten Monate waren geprägt von Terminen, Entscheidungen und Überforderung.
Polizei, Opferhilfe, Anwälte, Ärzte.
Und trotzdem hatte ich das Gefühl:
👉 Niemand sieht wirklich, wie es mir geht.
👉 Niemand zeigt mir, wie ich da rauskomme.
Was mir gefehlt hat, war kein weiterer Ratschlag.
Sondern ein Raum mit Klarheit.
Ohne Bewertung.
Ohne Rechtfertigung.
Also habe ich angefangen, mir genau das selbst aufzubauen.
Schritt für Schritt.
Mit Struktur im Alltag.
Mit klaren Entscheidungen.
Mit der Bereitschaft, mich selbst nicht mehr zu verlieren.
Ich habe gelernt, mich selbst zu halten.
Und genau das gebe ich heute weiter.
Nicht aus Theorie. Sondern aus gelebter Erfahrung.
Für Frauen und Männer, die gerade dort stehen, wo ich einmal war. Zwischen Ohnmacht, Verantwortung und der Frage:
„Wie soll ich das alles schaffen?“
👉 Du musst da nicht alleine durch.